Nach den guten folgt das bose (der knal)

Wen ein ausflug zu beispil dan is oft imer so kom ein knal speter sag mein betreurin imer. Das imer oft so. Zu beispiel war einma in Karls gab so viel. Trecker, bonbon, murmlen ❤ ein risen hupfberg die grose kafekane samlung der welt

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Sand figuren tole ❤

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Da war nach ein helfte schon hat mein betreurin merk da is was mit mich. Hat frag ales gut hab ja sag. War nur mude.
Das war so tol da moch nochma hin ale von uns. Aber an abend als zuruk war hat ein dole meltdown weil ales zu viel war menschen gereusch so vil verschidn sach die gab. War tol ales aber zu anstreng aber hab das nich merk. Mein betreurin hat fru schon gemerk das. Find schad das oft imer so is. Und find blod das mich selb das nich merk -.- Weil mach ja vil spas und dan verste nich wie das doch nich gut war sein sol :/ War doch ales gut da und dan an abend kom ein meltdown. Das is nich fer!

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von kanner840 Veröffentlicht in Autismus

8 Kommentare zu “Nach den guten folgt das bose (der knal)

  1. geht mir leider genauso und ich müsste eigentlich immer zuhause bleiben, denn ich glaube die belastungsgrenze ist bei mir UNFASSBAR niedrig. einmal müll raus bringen und an allen ecken und kanten im keller dabei anstoßen – und das wars für diesen tag. blöd nur, dass es dann erst richtig los geht. es tut so weh innerlich …. (im nachhinein betrachtet…in dem moment spüre ich nur wie ich innerlich hart werde, aber nicht, dass es mir zu viel wird.)

    • ja an manch tag hab das auch. dan schon schlim aus mein zimer ge :/ aber versuch manchma imer was weil mich spas das aber dan kom imer hinterher knal leider :/ find unlogisch mach spas aber dan kom ein knal

  2. Solche Ausflüge sind für mich ebenfalls absolut nichts…freiwillig würde ich mir (heute) so etwas auf keinen Fall antun. Ich brauche etliche Tage um mich dann von diesem Stress wieder zu erholen…denn für mich ist das der reinste Stress.

    Allein schon die Betrachtung dieser vielen Kaffeekannen lösen bei mir völlige Überforderung aus…die Anwesenheit vieler Menschen…die ganze Geräuschkulisse…die vielen Eindrücke die ich da verarbeiten muss…all das überfordert mich immens.

    Zwar habe ich früher in jungen Jahren dennoch des öfteren hier und da mal solche Ausflüge gemacht, aber es hinterher dann immer doch sehr bereut…es ging mir tagelang einfach nur noch schlecht.

    Heute meide ich solche Ausflüge jedoch rigoros…weil ich einfach weiß und auch merke dass es mir nicht gut tut.

    Das ist zwar schade so gesehen, aber ich habe im Laufe der Jahre gelernt damit zu leben…was anderes bleibt mir ja eh nicht übrig.

    Die Sandbilder gefallen mir sehr gut, farblich strahlen sie (für mich) eine besondere Ruhe aus. Schon toll was man mit Sand so alles machen kann. 🙂

  3. Dauerschlagzeug über Stunden, dein Meltdown abends ist deshalb nicht seltsam. Dein Speicher ist viel zu voll gelaufen. Auch schöne Dinge füllen auf. Du merkst das erst dann, wenn er überläuft.

  4. Dauergeräusche über Stunden sind für mich auch sehr belastend…für mich macht es da keinen Unterschied ob es sich dabei um Musik oder um andere Geräusche handelt.

    Wo viele Menschen zusammenkommen, kommen nun einmal auch viele Geräusche zusammen. (Reden, Lachen, Kindergeschrei, Hustengeräusche, Niesen, Fußgentrampel, das Rascheln von Kleidungsstücken, und und und…um jetzt nur einige Beispiele mal zu nennen.)

    Aber mein Gehirn ist ja nicht nur mit der Verarbeitung von dem was ich so höre beschäftigt, sondern auch mit dem was ich so rieche und zu sehen bekomme.

    Da meine Augen und meine Ohren und meine Nase anscheinend alles viel schneller aufzunehmen scheinen als mein Gehirn in der Lage ist zu verarbeiten, „läuft“ es (bildlich betrachtet) irgendwann einfach über.

    So als würde man ständig verschiedene Flüssigkeiten in einen Eimer hineinschütten…in dem sich zwar unten im Boden ein kleines Abflussröhrchen befindet wo die Flüssigkeit nach und nach herausläuft und im Boden versickert, aber wo oben einfach viel zu schnell in großer Menge neue Flüssigkeiten nach geschüttet wird.

    Die Folge davon: der Inhalt des Eimers (die Flüssigkeit) läuft über, es geht nichts mehr in den Eimer herein. Dann heißt es warten bis die vorhandene Flüssigkeit im Eimer unter durch das kleine Abflussröhrchen abgelaufen ist. Erst dann kann ich oben wieder neue Flüssigkeiten hineinschütten.

    So ähnlich funktioniert wohl auch mein Gehirn, nur dass es sich bei meinem Gehirn um keinen Eimer handelt. 🙂

  5. Dauerschlagzeug ist keine Musik. Dauerschlagzeug machen die Menschen und Kinder mit Stimmen. Sie reden, lachen, schreien, niesen, husten, essen, trinken, laufen, rennen.
    Es gibt im Baumarkt so Ohrstöpsel zu kaufen. Da ist ein Bügel dran. Schau mal hier: http://www.google.de/#tbm=shop&q=geh%C3%B6rschutz+mit+B%C3%BCgel
    Bitte deine Betreuer oder deine Mutter sie dir zu besorgen. Es ist nicht so, dass man gar nichts mehr hört. Aber die Geräusche werden gedämpft. Mir hilft es ganz gut.

    Ja, stimmt. Es ist blod. Aber wie ein Gehirn funktioniert, kann man nicht ändern. Es ist nichts fer auf der Welt

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