Liebende verlezende

Manchma mus man ein mensch den man mag bruach lieb weg mach.
In ein famili das aber nich imer einfach wie ales sagen imer.
Das einfach zu sagen: las den, has was baser verdin, has uns, wir sin dein famii.
Das ales trosten fur ein zu helfen.
Aber wirkliich helf mach das nich.

Mein famili is ser schwer anstreng. Oft hat mich raus schmeis imer oder ser dol verlez beleidig mich schlag viel schlim. Verste mich imer nich sag bin anstreng sol eg ales. Das imer so verlez mich aber trozdem kan nich einfach sag gut hab kein famili mer. An libs moch das mach aber hab kein ander und brauch doch die.
Aber gester war so schlim. Hat ein nervenzusam bruch hab lang gewein vil wol nur sterb.
Mein bruder verste mich nich und moch nich hab den kontak abrech zu in weil mich wider verlez beleidig ales. Hat schreib dan zu mich sol sterb ge und noch schlimer.

Ja das ser schlim was die imer mach. Aber kan nich sag dan hab kein fmli mer das nich so einfach. 😦
Viel sagen zu mich, du has uns wir sin dein famili jez. Ja aber das nich ech nich wie ein ech famili. Hat so of schon ein sag nem dich aber nie hat ein wirklich das mach! Das in internet aber in ech mach kein so wirklich. Und das so schwer wen ale imer sag nem dich aber kein mach wirklich…

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von kanner840 Veröffentlicht in Autismus

7 Kommentare zu “Liebende verlezende

  1. mir geht und ging es immer ähnlich..und ich würde dir gern schreiben, dass es eine lösung gibt…aber die habe ich mit meinen 44 jahren auch noch nicht gefunden :(…ich glaube mittlerweile, dass es diese sicherheit, die wir bei anderen menschen suchen, auch nicht gibt…
    wir bekommen von geburt an eine familie an unsere seite…wobei wir keine einfluss darauf haben, wie diese ist und wie diese mit uns umgeht…aber die sind es, die verantwortung für uns tragen, ob sie das nun gut tun oder nicht
    freunde…also selbst gewählte menschen..wollen seltens verantwortung tragen, weil alle da draussen sagen, jeder trägt verantwortung für sich selbst…also muss man entweder keine hilfe brauchen und alles selbst machen oder man ist abhängig von familie oder betreuer oder sonst wem…wobei bei einer schlechten familie ein betreuer oder sonstwer oft besser ist, weil die nicht so mit gefühlen drin hängen, die alles noch schwieriger machen…
    aber habe auch noch eins gelernt…andere menschen genauso hilflos wie wir…wir verstehen sie nicht, aber sie auch uns nicht…deshalb ist es – selbst wenn sie es wollen – für sie oft nicht möglich, uns zu helfen…verstehst du, was ich meine?…
    ich versuche für mich aufzuteilen…welcher mensch mir bei was helfen kann…und versuche, soviel wie möglich selbst zu machen…aber weiß auch, dass das oft nicht geht…es ist einfach so kompliziert…
    aber bitte glaube mir, dadurch dass du hier schreibst…können die mesnchen da draussen ein bisschen besser verstehen, was in uns ist…das ist ganz wichtig!…und es gibt menschen da draussen, die helfen wollen…ganz bestimmt…oft wissen sie nur nicht, wie…bitte bitte gib hoffnung nicht auf…für mich ist es ganz wichtig von dir zu lesen

  2. das stimmt, man sagt es um jemanden zu trösten und ihm zu vergewissern du bist nicht alleine. Aber du hast Recht. Familie ist was anderes und das tut alles doppelt weh wenn man dort sich verstoßen fühlt oder unverstanden. Trotzdem sind dann Freunde wichtig. Gerade dann. Aber sie ersetzen nie die Familie. Völlig richtig

  3. Als ich zwanzig war, habe ich den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen, weil es mir mit ihnen so schlecht ging.
    Fast zwei Jahre lang hatte ich gar keinen Kontakt, dann habe ich ihn langsam wieder aufgebaut. Längere Zeit habe ich mich dann immer nur mit einer Person auf einmal getroffen, also entweder NUR mit meiner Mutter oder NUR mit meinem Vater oder NUR mit meiner Schwester.
    Das war eine sehr gute Entscheidung und hat meine Beziehung zu allen verbessert. Vor allem haben meine Eltern gelernt, mich mehr zu respektieren und anzuerkennen, dass ich meine eigenen Entscheidungen treffe. Vorher dachten sie, sie müssten sich in alles einmischen und ich würde ohne sie nicht klarkommen.

    Heute ist trotzdem nicht alles perfekt, aber es läuft eben besser als damals. Ich achte jetzt mehr darauf, den Kontakt so zu gestalten, dass es mir damit gut geht.
    Also z.B. verbringe ich nie mehr als einen Tag mit meinen Eltern. Und ich rede nicht über zu persönliche Dinge, denn manche Sachen können meine Eltern leider nicht verstehen. Dafür gibt es andere Menschen, mit denen ich über sowas reden kann. Das gleicht es schon fast aus, finde ich.

    Ich will dir mit meiner Geschichte nur sagen: Vielleicht ist es trotz allem ganz gut, eine (kurze) Zeitlang keinen Kontakt zu haben. Das muss ja nicht für immer sein!
    Oder du könntest den Kontakt einschränken, also dich seltener mit deiner Familie treffen. Und vielleicht auch versuchen, dich immer nur auf eine Person auf einmal zu konzentrieren.
    Noch eine Möglichkeit wäre, eine Freundin oder einen Freund mitzunehmen zu deiner Familie. Allerdings ist das schwieriger zu organisieren.

    • ja hat mit mein muter auch so 3jar kein kontak und dan langsam wider und hab mit mein famili ale wenig kontak se nur einm ain jar mein muter und tante und mein vater auch ser wenig mein bruder uber 2jar nich

  4. Pingback: Wein autisten? | Frühkindliche Autisten teilen sich mit :)

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