Arbeiten? Von Steinzeit-Planet

Ich habe es ja versucht. 2 Mal die Ausbildung abgebrochen. Ich wollte doch nur meinen Eltern gefallen (und allen anderen die mir Druck machten) und mit Kindern spielen. Bis ich mittendrin war, wusste ich garnicht was noch dazu gehört. Und das ein Kindergarten nicht meine Drillinge (10 Jahre jünger als mir) sind, mit denen ich immer gespielt habe.

Ich habe doch oft mit Kindern gespielt.
Im Kindergarten sind viele Kinder.
Da kann ich mit Kindern spielen und erfülle den Wunsch meiner Eltern: das Kind arbeitet.

Nun ja….was gehört dazu?
Elternarbeit….mieserabel (klar Erwachsene, mit denen kann mir kaum Kommunizieren. Worüber soll ich sprechen? Soviele Dinge die ich nicht in Worte fassen kann mich aber als Gefühl frage. Sie bleiben unbeantwortet. Auf Lebenszeit. Wie so vieles.

„Du siehst nicht, wo Hilfe benotigt wird.“ Bis ich 19 war, war mir das nie klar…. ich sehe es nicht, war mir aber auch nie darüber im klaren, das man helfen muss. Ich erinnerte mich, wie Augenkino bei mir oft ist, das ich im Grundschulater mal sah wie eine alte Frau mit Rolater am Burgersteig stolperte und fiel (ich erinnerte noch mehr solcher Aussagen und danach erlebte ich noch mehr diese Aussagen. Bis zu dem Zeitpunkt kam es im Kopf aber nie dazu es zu verarbeiten und zu begreifen mir dem Bewusst zu werden.). Ich wunderte mich warum man sich denn als Erwachsener auf den Bürgersteig so komisch niedergeht. Ging aber einfach weiter, hab mich nichts dabei gedacht. Aber noch heute denke ich immer wieder drüber nach. Die erklärung das der Mensch gestürzt war und hilfe hat gebraucht kommt in mir einfach nicht an. Ich begreife es nicht.

Schulzensuren….Ausbildung…es war nicht die Hauptschule wo mir die Klasse hatte, die im Abkuken und arbeiten vorher klauen und noch allerlei anderen spannenden Betrugwegen sehr zusammengehalten hat (ich aber trotzdem zu den gemobbten gehörte- gerade weil mir Gerechtigkeit wichtig war. Ich musste den Betrug fon dem ich zugleich bessere Noten bekam als ungerecht verstehen aber dennoch schweigen…die Belohnung: der Realschulabschluss- aber selbst Mama will mir nicht glauben, das der Abschluss nicht wahr ist.). In der Ausbildung ging es soweit das mir Lehrer vor das ganzen Klasse sagten, ich solle mir einen Therapeuten suchen….dringend. Es gab Konferenzen wegen mir.
Ich war schulisch nun entgultig überfordert. Hauptschule konnte ich dank der Klassengemeinschaft noch irgendwie durchkommen. Mit viel anstrenung die über meine Grenzen ging. Dauerkopfschmerzen und Nackenschmerzen, verschwommen sehen, ebenso wie ständige Verletzungen (noch ein Grund gemobbt zu werden) welche oft sogar sehr dolle Schmerzten ohne ärztlichen Befund.

1 Ausbildungsversuch: Versetzung klappt nicht. Nach nichtmal dem ersten halben Jahr abgebrochen. Privatshule klein und fein. Gut geeignet für Autisten. Trotzdem nicht für mich. Praxis abgebrochen.
Wenigstens mal kein Mobbing(kein direktes). Nur einen Kontakt in der Klaase. Ich war Einzelgänger. Ich wollte garniemanden. Die Erfahrungen der ganzen vorherigen Schulen war traumatisierend genug.

2 Ausbildungsversuch: Klappt gerade so, aber ich war am Ende und bis auf die glenzende Arbeit mit den Kindern war auch die weitere Praxis miserabel. Klasse noch furchtbarer. Die Klasse hatte meine künstlerische Begabung ausgenutzt und mich zugleich fertig gemacht. Das ganze ging soweit das ich aus einem grossen Karton ganz alleine ein geniales 3-D Theaterbühne für den Grüffelo erbauen musste. Ich musste auch aus 2 Socken eine Figur dazu gestalten, während die 4 anderen je nur 1 Socke machten.
Warum fällt Lehrern nie auf wie krass mir Opfer bin? Warum halten die Lehrer immer zu den Bösen? Nehmen die unverletzen in Schutz und treten den Verletzen noch mehr nieder?
Gruppenarbeit war noch geeigneter für Mobbing. Mir wurde gedroht, wenn ich dies und jenes nicht mache, dann bin ich nicht mehr in der Gruppe und leider noch mehr Dinge die ich verdrengen und nicht aufschreiben möchte.
Auch hier hatte ich viel körperliche Leiden. Mein Knie meldete sich Phasenweise immer wieder mit Schmerzen. Ich trug über 1 Jahr eine Schiene am Fussgelenk, weil ich eine nicht ärztliche Bestätigte Fussferletzung hatte. Keiner hat mir geglaubt, aber ich hatte Schmerzen und bin viel viel mehr mit dem Fussgelenk ungeknickt als das schon so der Fall war. Ich glaube es könnte ein Weltrekordbuch eintrag sein, so häufig wie ich umgeknickt bin schon vor der Verletzung.
Im Unterricht saß ich ständig mit mit juckenden Augen, mit den dortigen Lichtverheltnissen und mehr kam mein Körper auch nicht zurecht. Ich überlegte was für eine Allergie das sein könnte und medizinierte in mir rum. Das klaute oft fast den Rest der mühsam zu erzeugen versuchte Aufmerksamkeit und Konzentration aufrecht zu erhalten. Wie immer in der Schule war ich oft in meiner eigenen Welt, die mir sicherheit gibt und in der nur das gute gelebt wird. Kein Mobbing und keine körperlichen Stressymptome sondern Ruhe und Frieden.

Insgesamt war ich innerlich wie tot. Funktionierte nur. Zuhause Hausaufgaben, Berichte….ich tippte am Leptop wie ein Roboter, werend Mama mir alles gemacht hat. Sie hat mir alles vorgesagt. Sie hat meine Berichte und Hausaufgaben für mich gemacht.

Vhs dort war ich nach 11 Monaten Klinik nochmal. Aber nur aus zwang meiner derzeitigen Psychiaterin aus der Klinik. Ich wollte nicht aber ich hatte auch nichts zu sagen. Sie hat mich richtig gezwungen. Nicht nur zu dieser Sache. Sie wusste wie sie mich erpresst und auch mir drohen kann. Vielleicht ist das sogar schon Bedrohung wissen ich nicht.
Mobbing auch dort. Ich war merkwürdig für die anderen. Ich verliess den Raum oft (damals Diagnose ADHS, darum durfte ich auch bei Bedarf den Raum verlassen), sehr oft. Erzählte nichts von mir. Nahm keinen Kontakt auf. Eine Mitschülerin nahm Kontakt auf. Ich mochte sie irgendwie, sie hatte auch gerade einen Aufenthalt in der Klinik und kennt selbstverletzendes Verhalten. Aber irgendwie mochte ich sie auch nicht. Ich nahm den Kontakt dennoch, den leider ist ja manichmal auch Gruppenarbeit von Nöten. Leider war sie bei der ersten Gruppenarbeit schon wieder weg. Und ich konnte der Gruppenarbeit nichts beitragen. Ich bekam den Mund nicht auf, die Worte nicht sortiert, habe das Thema nicht verstanden, im Gehirn kam nichts an. Ich hatte Stress, die innerlich zu Panik führt. Fühlte mich als wütend mein Lebensorkan und Feuerball durch den Körper und war damit beschäftigt nicht ohnmächtig zu werden. Ich trank Wasser um das Feuer in mir abzukühlen denn ich mus geglüht haben. Ich hatte das Gefühl Todesfieber zu haben. Ich konnte meinen Körper kaum aufrecht halten, er war so heiss das ich dachte jetzt zerfliesst mein Körper durch die Wärme wie Lava und gleich liegt eine menschenfleischige Stoffrestige Pfütze auf dem Boden.
Nach 2 Monaten setzte ich dem ganzen Ein Ende. Ich war wegen Wohnungslosigkeit gerade in einer Klinik und die behaupteten auch noch ich hätte lieber das Programm dort mitgemacht als Schule. Wenn die doch nur glauben würden….und so manches gewusst hätten. Wenigstens hatte ich dort 3 Kontakte die nicht daran interessiert waren mich zu mobben. Es war erträglicher als die Schule, wenn auch nicht weniger Überfordernd.

Behindertenwerkstatt habe ich auch angesehen. Die arbeiten dort gefielen mir insbesondere Garten und Hoooolz <3…aber auch das loöste wieder ales schlimmer werdend aus. Ich bekam Angst und sagte es geht nicht. Es machte mich traurig nichtmal dort gerecht zu werden was die anderen Wünschen. Dort wo ich Ich sein darf, auf mich geachtet wird, wo ich unterstützt werde. Wo wir alle besonders sind und es ausleben dürfen statt wie in der anderen Welt alle gleich sein zu müssen, funktionieren zu müssen. Hier geht es darum was wir für Fähigkeiten haben und nicht irgendeinen krankhaften Lehrplan in die Köpfe zu hemmern.
Selbst dort war ich überfordert mit Menschen, Geräschen, Licht, der Situation, der neuen Umgebung, den Gerüchen, dem alem was ich nicht in Worte bekomme. Es war mir zuviel doch das konnte ich erst Tage später sagen. Zuerst versuchte ich alles wieder gerecht zu werden. Ich wollte endlich ein Ende von den ganzen Bedrohungen die ich schon ein Lebenlang erhalte. Ich wollte wenigstens Halbperfekt sein. Aber ich war es nicht. Arme Mama hatte wieder mit Nervenzusammenbrüchen und Wutausbrüchen im Wechsel unter mir zu leiden.

Im ersten Ausbildungsversuch der 1 Kindergarten…. laut….wuselig….schrecklich….
Grosse Gruppen, viele Kinder, laute Kinder, unordnung in allen Bereichen, lange Arbeitszeit, für mich viel zu lang. Ein Ort wo ich mich nichtmal 1 % habe wohlfühlen können. Eher zu 1.000% unwohl.
Die Psyche holte sich durch einen so heftigen Magendarminfekt wie ich ihn noch nie hatte seine Pause. Eine Woche konnte ich garnichts mehr ausser auf meiner Matratze bei Mama im Wohnzimmer liegen und rumjammern. Dazu hatte ich den Arm noch bis zur Schulter gegibst, weil ich 2 Wochen vorher beim Prospekte verteilen mit Mama eine eingeeiste Pfütze nicht gesehen (meine Aufmerksamkeit war seid der Ausbildung von schlecht auf miserabel umgewandelt) habe und mir den Ellenbogen angebrochen habe(meine letzte Knie-Op war gerade mal 2-3 Monate her und ich davon noch nichtmal erholt, liess mir ja nie jemand Zeit dazu). Ich war froh die Qual im Kindergarten mit dem Gibs loszusein, auch war mir froh überhaupt alles loszusein. Ich hatte Zeit mich zu entscheiden das ich nicht mehr diese Ausbildung weiter machen werde. Ich redete aber solnge auf Mama ein das ich das Gefühl bekommen habe, das sie die Entscheidug für mich getroffen hat. Ich bin nicht gut in Entscheidungen und gerade soetwas wollte ich mir dadurch selber zum Glauben machen, das Mama das entschieden hat und es deswegen gut ist. Ich wollte die Last dadurch leichter machen es zu ertragen das bald wieder alle schlimm aif mich einreden werden. Mama hat ja zugestimmt.Mama hat auch alles beendet für mich, ich war ja wie in so vielen Dingen unfähig.
Der Besuch fom Ausbildungslehrer der Privatschule fand garnicht erst statt. Es war eh der schlimmste Lehrer für mich. Er machte mir schon in der Schule die gröste Angst und war am wenigsten für mich zu verstehen. Ich war froh von dieser Schule zu sein (das war ich bei jeder denn immer hoffte ich das es endlich anders wird. Endlich gut.) Die Ausbildung gind 4-5 Monate.

Beim 2 Ausbildungsversuch der 2 Kindergarten ist der wo ich auch als Kind war. Wenig Kinder. Nur 1 Gruppe (mit einem Integrationskind, welches ich am meisten mochte). Klein Überschaulich. Bekannte angenehme Gerüche nach altem Fachwerkhaus. Gemütlich auch das Licht. Zum Wohlfühlen. Ich kannte alles. Meine Erzieherin ist noch immer da. Das gab mir gewisse Sicherheit. Weniger laut weniger Technik mehr Holz und Natur. Eben eine wundervolle Elterninitiative (über dessen Name ich immernoch irgendwie irritiert bin…Kinderladen. Dort wurden ja keine Kinder verkauft.) Kurze Arbeitszeiten die zwar auch höchst anstrengend war, denn wo Menschen sind ist Kommunikation, Geräusche, Unvorhersehbares im Sekundentakt, Kinder wollen kuscheln. So vieles mehr.
Aber schöne Ausflüge in die Natur wo ich gerne bin als Naturjunge. Weniger Hektik, viel mehr Ordnung und Struktur. Tolle Angebote.
Aber hier kam dann leider auf mich zu, das die Lehrerin kam. Aber sie war besser als der Lehrer in dsr anderen Ausbildung. Aber die Angebote die ich habe machen müssen waren für mich eine Qual. Bei den Vorplanungen wurde ich immer wieder aufmerksam gemacht, was ich alles vergessen habe. Ich wusste zwar was ich machen wollte, war aber nie in der Lage es mir vorher so vorstellen zu können das ich es gut vorplanen konnte. Ich musste ja für andere Planen nicht für mich. Zu Hause habe ich ja mein ganz eigenes System wo immer alles dort ist wo ich es brauche.
Mama hat mir übrigens auch hier alles Schulische gemacht, ich saß nur am Leptop habe getippt. Hatte körperliche beschwerden und regelmäßige Zusammenbrüche durch das Mobbing in der Schule. Hätte ich die Wahl gehabt hätte ich lieber wieder die Mitschüler gehabt welche mir frisch angespitzte Bleistifte in den Nacken rammten statt noch mehr psychisch fertig gemacht zu werden. Lieber fliessendes Blut als unsichtbare Narben. Denn hier waren Systematisch Mitschüler gegen mich und die Lehrer auf deren Seite.
Eines finde ich gut an dem Kindergarten, es wurde mir das erste Mal bewusst gemacht, was ich für Probleme habe. Ich konnte es nicht verhindern, da es um Noten ging. Aber ich habe einiges über mich gelernt. Und ich weiss heute das es genau die Probleme sind, welche in das Autismus-Spektrum gehören.
Ich erinnere mich noch ganz genau an Ort,Uhr Zeit, Jahreszeit, Wetter, Temperaturgefühl und an das ganze was geschah. Ich fühle es noch immer. Es war als würde ich der eine Pol am Magnet sein und die Erde der andere. Und die Erde zieht mich total an, die Kräfte vom Magneten schmerzen denn man kommt nicht gegen sie an. In diesem Ausbildungsversuch war es jedoch so krass, das es mir besser in erinnerung ist als alle anderen male wo ich es erlebe. Und ich erlebe es oft. Seit ich Umgezogen bin und Autismus-Therapie und Autismus-Betreuung habe ist es aber endlich viel weniger geworden. An diesem Tag im Sommer jedenfalls, hatte ich das erste mal Todesangst als es geschah und ich stehe mitten auf der Strasse als es das erste mal an diesen Tag so heftig wurde. Ich hatte das Gefühl das plötzlich alle meine Organfunktionen ausfallen, ich dachte ich fange gerade an Tod sein zu. Es war beängstiend sehr. Ich muss ohnmächtig gewesen sein für einen Moment weil alles zu fiel war, hatte aber das Glück das ich noch gestanden bin als ich aus dem Schwarz wieder ins Licht und somit Bewusst sein kam. Ich funktionierte weiter, das wurde mir ja eingezwungen ja eingeprügelt. Ich war jeden Tag im Kindergarten überfordert und fürchtete die Berührungen die wie Milliarden Nadelstiche waren. An diesem Tag waren es aber Milliarden frisch geschliffene Messer.
Dennoch 1 Monat for dem ende des 1 Ausbildungsjares habe ich abgebrochen. Ich konnte nicht mehr….und schon ging eine 5 Jahre andauernde Kliniklaufbahn los welche genauso schrecklich für mich war.

Mitlerweile ist es soweit das immer wenn ich es versucht habe (Zwang aus der Familie und Umfeld), meine Ängste grösser wurden und der Autismus sich noch schlimmer gezeigt hat. Schlaf bekam ich garnicht mehr, der Kopf ganze Zeit am drehen die Gedankenbilder ohne Pause. Regelmässige Zusammenbrüche und Verzweiflung darüber warum alle solche Dinge immer schaffen, ich aber nicht. Teilweise bin ich beim Spazieren in Graben gefallen….ich sehe manichmal nur noch das im Kopf aber nicht mehr das da draussen(weshalb ichxunbefahrene Wege suxhe wenn ich alleine in die gefährliche freie Wildbahn muss). Und im Kopf sah ich viel und unaushaltbar befand ich mich mitten im Kreisel meiner Gedankenbilderflut die ich zu dem Zeitpunkt wieder einmal nicht ein bisschen Kontrollieren kann. Mama durfte unter der Mischung leiden fon dem ständig zwischen dem Wechsel von Zusammenbruch, Heulattacken und Wutanfällen. Und ich durfte unter den Drohungen von Stiefpa und Stiefoma leiden.

Ich bin nie den Menschen gerecht geworden. Damit habe ich auch mich immer sehr traurig gemacht. Immer entäsche ich alle nur. Das ein Lebenlang. Und damit auch mich. Ich habe alles mir Mögliche versucht und doch versagt. Ich wollte ja das tun und schaffen was mir alle eingeredet haben. Und irgendwie hattebich ja auch selbst den Wunsch ein Leben zu führen, wie es für sie heutige zeit normalnist. Aber ich wollte auch verstehen warum ich es nicht schaffe, für andere aber ihr ganzes Leben so normal und vorallem selbstverständlich ist wärend ich noch 5 Minuten überlegen muss wie nochmal eine Schuhschleife geht und dann doch in die Schlappen steige. Andere reden vom Ausziehen und erwachsen werden und ich Träume davon endlich frei sein zu dürfen in meine Seele. Kind bleiben zu dürfen, das es von anderen akzeptiert wird das meine Entwicklung irgendwie stehengeblieben ist.
Wenigstens akzeptiert es Mama als einzige mittlerweile. Ihr neue Familie….ich will es nicht wissen. Als ich dort wohnte haben sie alles versucht mich dazu zu bringen. Seelisch bis hin zum Rausschmiss „einer müsse jetzt ja mal ein Machtwort reden wenn Mama das nicht kann.“ Es sei ja nicht böse….Nein….(?)das soll nicht böse sein? Finde ich aber doch. Ich finde es sehr traurig und bin verletzt, das Mama mir navh einem halben Jahr erzählt, das sie wusste das es wieder nicht gut geht wenn ich alleine ziehe. Aber warum, das frage ich mich dann, sagt sie dann nicht:“Entweder mein Kind bleibt, oder ich gehe mit meinem Kind.“ Warum hällt sie nicht zu mir, zu ihrem Sohn?
Die wenige Familie die wir noch haben hat bei jedem Treffen versucht mich dazu zu bekommen auf „die gerade Spur“ zu kommen. Ich glaube das ist ein Grund für meine Angst for neuen besuchen bei ihnen. Diese Art wie mich alle behandeln und unter Druck setzen macht die eigentliche Liebe zur Familie kaputt. Als Kind hatte ich Angst um all meine Verwandten (das weiss ich mittlerweile bedeutet Liebe) aber mittlerweile habe ich angst vor meinen Verwandten. Weil ich nie dort hinkommen kann, ohne das es wieder zum Thema kommt.

Alle Menschen, wirklich alle, selbst Fremde haben sich eingemischt in mein Leben. Freunde der Familie haben es versucht….immer druck gemacht und „du musst du musst du musst“… Ich muss sterben dachte ich mir immer, denn das löste das Verhalten der anderen in mir aus. Innerlich tot und mich aufgebend fühlte ich mich so wie ich mir das sterben vorstelle. Ich habe mir Klingen, Taschenmesser und Fingernägel in die Haut gerammt um zu sehen ich lebe. Spüren war erst sehr spät, das dauerte. Oder war eher ein angenehmes Kitzeln. Ein Lebenszeichen.

Mein Leben war mir nichts Wert, bis die Diagnose Autismus kam, ich Menschen im Internet kennengelernt habe (die zu tollen virtuellen Freunden geworden sind, was wenismgstena klappt) denen es selbst oder deren Kinder es genauso geht. Die auch die Probleme wie ich haben, ich also garnicht der einzige so „dumme“, andersartige Mensch bin in dieser Welt. Gelernt habe das wir alle auf unsere Art inteligent sind, selbst ich. Gelernt ist aber nicht fühlen nach diesen fielen Jahren.
Eine entlich tolle Therapeutin habe nach 22 Jahren erfolgloser Therapie ( die alles nur verschlimmerte) die mir alles erklert und die vielen Puzzleteile mit mir versucht in das sichtbare Bild des Puzzle zu machen um alles zu verstehen.
Ich endlich nach dem 4 Versuch die richtige Betreuung bekam und da nun Menschen sind, die wissen wie sie mit mir ungehen müssen. Die sich grosse Mühe geben mich zu unterstützen meinen Tagesplan gut einzuhalten und um Stress zu vermeiden die Termine am selben Tag und selbe Zeit einzuhalten.
Endlich wird meine strenge Struktur und Routine nicht als Zwang gesehen, sondern als Autismus verstanden, als Sicherheit gebend. Mit der lange Zeit gebraucht habenden Struktur die ich in grossem Kampf endlich aufbauen konnte so wie sie für mich genau richtig ist macht mich glücklich und verhindert einige Overloads und Meltdowns ebenso wie Shutdowns. Die Menschen bleiben für mich aber leider trotzdem ein lebendiges Kreuzworträtsel und ebenso bleiben sie mir für immer unberechenbar.

Ich lasse mich nicht mehr in ein Leben in eine Welt pressen, in die ich garnicht will, weil ich täglich zu spüren bekomme das ich nicht in diese Welt geschaffen bin. Ich bin ein Steinzeit-Mensch verloren in der Moderne.

Heute ist mir klar:“Ich bin perfekt so wie ich bin. Und ich bin Glücklich. Auch ohne Arbeit. Ich passe mich nicht mehr an. Ich passe die Welt mir an, damit ich leben kann statt zu überleben.“

Steinzeit-Planet

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4 Kommentare zu “Arbeiten? Von Steinzeit-Planet

  1. Hallo Steinzeit-Planet,
    ich habe es in meinem Leben zwar anders probiert, scheitere aber seit einer Weile auch immer wieder an dem Wunsch normal zu sein und meinen Abschluss zu machen (zwar Uni, nicht Ausbildung, aber trotzdem)… Ich frage mich auch, wie ich mit Asperger zurecht kommen soll in dieser Welt, auch wenn unsere Situation wohl noch mal verschieden ist und bei mir manches besser klappt als bei dir. Aber naja, irgendwo haben wir ja alle Probleme, nicht wahr? Ich habe mich heute mit einer Schildkröte verglichen, in einer Welt voller schnell rennender Spitzmäuse und finde, das passt ganz gut zu deinem Gedanken ein Steinzeit-Mensch zu sein. Ich freue mich zu lesen, dass du heute aber mit deiner Situation so glücklich bist wie sie ist! Daran muss ich für mich wohl noch arbeiten.

    Viele Grüße,
    Amy

    • Hallo Amy,

      das mit Schildkrote un schnele mause sein ein tol fergleich 🙂
      glaub hab glug ein bischen, weil mama fersuch hat mich zu geb gefuhl, wen etwas nicht ander s tu geh zu akzeptier es. papa das gegenteil total.

  2. Ein schöner Beitrag.:) Aber – wenn die Frage erlaubt ist – wie schaffst Du es, in dieser Situation ein lebenswertes Leben zu führen? Ich selbst habe meine Nische im Leben nicht gefunden und bin damit alles andere als glücklich. Allerdings hatte ich auch lange die Hoffnung, über meine Stärken eine positive Nische für mich zu finden, einen Ort, an dem ich meine Fähigkeiten einsetzen und darüber auch Austausch und Wertschätzung erfahren kann. Vielleicht haben Autisten, die von anderen Menschen nichts anderes als ihre Ruhe haben wollen, es in mancher Hinsicht sogar leichter als diejenigen, die sich durchaus Kontakte zu passenden Menschen wünschen.

    • hab ers lebenswertes leben seid darf sein mich. mich sein ungluklich un hat gefuhl fon unlebenswert leben befor sein durfte wie mich bin un nicht muse mach mehr ausbildung un sol sein normal.

      mein leben sein lebenswert, weil es darf leben so jes wie fur mir als autist funktionier un autismusgerecht 🙂
      mich wil hab haupsechlich mich ruhe. auser mama, betreung un thera hab nur klavierlehrerin noch als kontakt, mehr wil garnicht.

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