Termin beim Hals-Nasen-Ohrenarzt von Steinzeit-Planet

Seid meiner Diagnose, habe ich das Gefühl, begegnen mir nur noch Menschen, die Wissend sind. Menschen mit Ahnung und die mir gutes wollen, mir nicht mehr schaden, wie das damals immer war. Das ist so ungewohnt noch, manchmal ist mir, als wache ich gleich auf, aus einem so schönen Traum, den ich noch nie im Leben gehabt habe. Und dann frage ich mich, wie ich nur so lange schlafen könnte und merke, das es kein Traum sein kann.

Meine Betreuerin, welche mich begleitet hat zu diesem Termin, hat einen Tag vorher noch in der HNO-Praxis angerufen. Sie hat nachgefragt, ob es möglich sein kann, das wir gleich in einen ruhigen Raum können. Ich bekomme vor überflutung von Geräuschen, Personen, Bewegungen, Stress, Anspannung, Angst und allem im Wartezimmer Kreislaufprobleme. Vielleicht ist die Bezeichnung ?Vorraum der Hölle? passend (auch wenn ich nicht daran glauben tue, das die Hölle existiert, für mich ist das ?durch Feuer gehen?) eine gute Bezeichnung.

Meine Betreuerin hilt mich ab, um 9:45 Uhr. Ich ziehe Jacke, Klettschuhe an und nehme meinen Rucksack, während sie sich das FM-Gerät nimmt und anlegt und einschaltet. Wir können los. Der Arzt ist sehr nah. Ich bin immer noch irritiert, wie schnell wie immer bei den Terminen ankommen. Dort angekommen, füllt sie für mich den Anmeldebogen aus. Wenige Fragen gehen an mich, aber kaum in der Lage ich bin zu antworten. In mir höre ich immer nur Lallen ein Wortloses Nuscheln, als hätte ich viel Alkohol getrunken, das in mir so hinzubekommen, das kein Nuscheln meinen Mund verlässt, sondern klare Worte, ist eine sehr große Herausforderung. Es ist Olympia-Sport des Mund.

Mich haben die vielen Kinderstimmen gestört, weil ich angespannt genug war, ich habe meine Ruhe haben wollen. Nur meine Ruhe. Noch konnte ich nicht glauben, das wir einen Extra-Raum zum Warten bekommen. Noch hätte ich gerne wütend um mich geschlagen, damit der Mann mit seinen 2 Kindern und die Frau mit ihrem einen Kind neben und hinter uns, die noch redeten endlich Ruhig sind und weggehen. Als wir fertig waren, wurden wir in einen Voruntersuchungsraum gebracht, ich war froh, wenn auch das Licht unangenehm war, mein besonderes Sehen noch verstärkt wurde (die Pixel müssen in Panik gewesen sein, alles farbig am bewegen sich, wie die Wellen im Meer bei stärkstem Sturm) und durch die offene Tür Stimmen zu hören war. Wir waren trotzdem alleine und wir konnten ein paar Sachen wichtige noch besprechen. Auch wenn es für mich Olympia-Sport war, wollte ich das solange ich mit meine Betreuerin alleine war und noch fähig war irgendwie zu sprechen das los werden, bevor ich es vergesse. Ich spürte, das ich beim Arzt kaum sprechen können werde.

Dann nach etwa 20 Minuten kam eine Arzthelferin. Sie ist der Teufel, oder die Frau des Teufel, wenn es ihn geben würde. Sie tut die ?Vorhölle? endgültig zur ?Hölle? gemacht haben.

Hörteste:

Als erstes hat die Teufelsfrau mit uns komische Dinge diskutiert (ich hasse diskutieren, erstrecht wenn jemand nicht verstehet), was mein FM-Gerät genau sei. Meine Betreuerin sagt, ich höre normal und das ist nur ein FM-Gerät, meine Verarbeitung bei Störgeräuschen ist nicht gut. Aber Teufelsfrau redet und erklärt komisches. Warum erklärt sie uns, was es für Unterschiede gibt (die zumindest ich weiss) und fragt mehrmals nach, was es genau ist?

Dann sollte der Test losgehen. Es strängt an sich anszusträngen, das man nicht ausrasten tut. Teufelsfrau sagt nur, was für ein Test gemacht wird, nicht aber das sie gleich meinen Kopf berührt. Sie fragt nicht, ob sie es darf, sondern macht einfach. Meine Akkustikerin beim Test hat mein Vertrauen schon dadurch bekommen, das sie gefragt hat, ob es okej ist, das sie mir in die Ohren sieht. Sie hat alles ganz genau erklärt. Aber Teufelsfrau nicht. Ich wollte zuhauen und gleichzeitig kam wieder diese Lähmung in mich, die schon seid Jahren in mir ist. Lieber hinterher mir selber schaden, als zuzuhauen.

1. Ein Hörschaltest:

Dazu hat sie mir etwas ins Ohr gesteckt und festgehalten. Ich wollte schreien, doch wie immer blieben meine Schreie Stumm. Ich wollte nicht berührt werden, nicht am Kopf und nicht von Teufelsfrau. Am Kopf bin ich am allerempfindlichsten.

Aus diesem Gerät kamen dann die Geräusche. Ob so die Menschen klingen, die gerade in den Flammen der Hölle schreiend um ihr Leben verbrennen?

Piepen und Brummen so laut, das ich mich frage, was lauter ist: Düsenbombenjet oder diese Geräusche. Mein Gehirn fühlte sich an, als wird es bei stärkstem Erdbeben durch den Raum wo es sich im Schädel befindet geschüttelt wird. Meine Ohren taten weh. Mein Größter Wunsch :?Ohren, warum falle ihr jetzt nicht endlich einfach ab? Ich will doch eh nichts hören können?. Ich Bin mir sicher, diese Geräusche können ohne Probleme eine Glasscheibe mit 1 Meter Dicke zersprengen wie eine Opernsängerin ein Glas. Ich wollte wegzucken, aber mir war klar, wenn ich das jetzt tue, würde ich es nochmal von vorne durchhalten müssen. Und ich wollte heute und hier und jetzt mach dem Termin alles was ich für ein eigenes FM-Gerät mit Stöpsel benötige mit meiner Betreuerin in der Hand haben. Also stellte ich mich eine Wand vor, eine dicke rote Ziegelmauer, welche auf der anderen Seite von mir war. Ich drückte gegen, aber die hielt mir fest, so das ich nicht zur Seite zucken konnte. Ich weiss nicht, doch…ich glaube in dem Moment, ich konnte meinen Körper nicht mehr bewegen, er war steif. Möglicherweise auch das Glück für Teufelsfrau, das ich dadurch habe nicht zuhauen können.

2.Hör-Versteh-Test

Nur kurz berichtet Teufelsfrau, was nun kommt. Ich höre Geräusche, die ich nachsprechen soll. Ich glaube 1 Wort habe ich nicht verstanden. Ich musste mich ansträngen, weil Teufelsfrau nicht nachdenkt, wie ich das wahrgenimmt habe. Denn sie hat noch auf einer Lauten Computer-Tastatur rumgedrückt und geklickt und geklackert. Die Mausdrucke waren zu hören. Die Stromkreisläufe. Dieser Raum gab mir ein schlechtes Gefühl, ich habe das Gefühl bekommen, das es nicht gut werden kann. Bei meiner Akkustikerin war alles so ruhig bei der Untersuchung und die Geräte modern und kein alter CD-Player für den Rucksack, der die Stimmen abspielen. Das klackern verlangte von mir, das ich mich noch mehr konzentriere. Mir war schon ab dem 1. Test schlecht und der Kreislauf war nicht gut. Es wurde stärker. Wie lange würde ich noch meine Worte klar aussprechen können, fragte ich mich.

3. Hör-Versteh-Test mit Nebengeräuschen

Nun der selbe Test, aber mit Störgeräuschen. Es war alles wie beim Test dafor. Die ganzen Geräusche drumherum waren mitzuhören. Mir wurde schlechter und schwindliger, die Anspannungsschmerzen waren nicht mehr lange aushaltbar. Meine Betreuerin sagt, bei diesem Test habe ich noch schlechter gehört, ein bisschen, als bei meiner Akkustikerin. Und ihr war auch bewusst, das mich die Geräusche, welche die Teufelsfrau gemacht hat stören und ablenken. Wenigstens ihr, nur hat das die Teufelsfrau leider nicht dazu gebracht aufzuhören damit.

Ich hasse dieses Geräusch wie das Meeresrauschen direkt in meinem Ohr, im Gehirn. Das Gehirn ist mit den Geräuschen mitgeschwappt, während es kaum noch etwas verarbeiten konnte. Ob die CD mit den Worten wirklich heile ist? Oder nuschelt der Mann bei jedem? Wenn ein Wort richtig zu verstehen war, tat es vor laut im Ohren schon weh, so das ich innerlich erschrocken zusammengezuckt bin.

4. Hörtest, ganz normalität

Nun war wieder der ganz normale Hörtest dran. Die Reihenfolge irritierte mich, weil meine Akkustikerin eine andere gemacht hat. Hörtest war gut. Ich gab mir am Ende aber große Mühe, zu sagen noch, das ich zeitverzögert reagiere. Ich habe die Geräusche gehört und dann dauerte es noch einen Moment. ?Das ist schon in Ordnung?, sagte Teufelsfrau, ?es ist ein Doppelton und es war beides in Ordnung.? Ob sie die Fragezeichen gesehen hat in mich? ?Das heisst, das zwei pulsierende Geräusche auf das Ohr gegeben wird. Es gibt einige Menschen, die sonst nicht wissen, ob es ihr eigenes Körpergeräusch ist, oder das von Test.?

Wo ist da ein Sinn in dieser Antwort? Ich finde keine. Das hat doch nichts damit zu tun, das ich ein Autist bin und dadurch zeitverzögert reagiere. Klar kommt noch die Unsicherheit dazu, ist das jetzt mein eigener Tinnitus, oder der mich grade durch den Kopfhörer gegeben wird. Aber ich höre das Geräusch, brauche dann einen Moment um es so im Gehirn zu verarbeiten, das ich die Anweisungen im Kopf planen kann. Erst dann kann ich mir klar machen, das ich jetzt drücken muss und wie ich das jetzt tun muss. Sehe vor Augen, was zu tun ist und dann erst drücke ich auf den Knopf. Und ich finde immer noch kein Verstehen in der Antwort von Teufelsfrau. Nur Wut in mir, weil wieder ich nicht wurde versteht. Das macht immer grrrrr.

Wütend auf die Teufelsfrau sagte ich dann:?Wars das endlich????

?Ja, das war es jetzt,? antwortete sie. Das sie auch noch lügt, war für mich ein ganz großer Schock. ?Wir müssen nur noch in einen anderen Raum, dort ist der letzte Test?, sagte sie.

5. Höllen-Test

Ja, der letzte Test. Und jetzt finde ich keine Beschrebung dafür, wie ich mich fühlte. Mindestens so schlimm als wie beim Test Nummer 1. Eher noch schlimmer. Ich stand nicht mehr vor dem Feuer. Die Teufelsfrau zwang mich durch das Feuer zu gehen. Und die Flamme war lang und breit und heiß.

Ich musste mich setzen vor einen Leptop, daran waren Kabel und Teufelsfrau hängt erst etwas an mein rechtes Ohr, danach an mein linkes. Wie viele Opernsänger braucht es wohl, damit eine Glasscheibe von 5 Metern dicke zersprengt wird? Diese Geräusche jedenfalls hätten es geschaft. Vermutlich mit Eintrag in das Guinnesbuch der Rekorde, oder wie es heisst. Ein Glück stand Teufelsfrau nicht neben mir, ich wollte wieder zuschlagen. Was für einen Schmerz die mir an diesem Tag bereitet hat. Und immer so eine beschissenen Antworten, das sei nicht schlimm und so. Ich wiederholte mich immer wieder, doch es ist schlimm. Doch jedesmal bekomme ich ein ?nein, das ist nicht schlimm? und ?das geht ganz schnell? zur antwort. Jedesmal htte ich gerne ihr eine meiner Fäuste ins Geischt geschlagen. Geht auch ganz schnell. Und tut auch nicht weh. Mir zumindest nicht. Mir schafft es erleichterung. Ich tue mich enttäuschen müssen. Ich habe nicht zugeschlagen. Ich war Schmerzgelähmt.

Dann wurden wir an die Anmeldung geschickt, um dort zu fragen wie lange wir nochmal weggehen können. Weggehen? Hallo? Ich Termin haben, ich jetzt Arzt will und nach Hause. Ich fragte meine Betreuerin ?Wissen die, das die hier einen Autisten quälen?? Das beantowrtete sie mir mit einem Ja. Dann erfuhren wir, das wir 1 Stunde und 20 Minuten noch weg gehen können. Meine Betreuerin hat zum Glück schnell reagiert, ich glaube ich wäre for schock sonst umgeklappt, und wenn es nur vor erschöpfung und Schmerz gewesen wäre. Mein Hirn schaukelte immer noch, doch mit dem FM-Gerät im Ohr konnte ich meine Betreuerin wenigstens noch hören. Sie fragte mich, ob wir für eine Stunde in den botanischen Garten fahren wollen. Sie hat schon einmal erlebt, wie ich dort wieder zur Ruhe finde.

Und tatsächlich, die Übelkeit wurde nicht besser, die Schmerzen nicht, der Kreislauf nicht (im Auto berichtete sie mir, das man es mir ansieht, ich sei total rot-ich kam ja auch gerade aus dem Teufelsfeuer), aber ich war etwas ruhiger. Ich war in mir Element, Wasser, Erde, Pflanzen, Tiere. Meine Handy-Kamera wurde dann aus der Hosentasche geholt, als ich eine Libelle sah. Wir haben uns angesehen und von Herz zu Herz (wie ich es gelernt haben in der Esotherik), haben wir uns begrüßt. Ich habe ein paar Pflanzen fotografiert. Alles leuchtet in voller Lebensfreude, dafon hätte ich etwas abgehabt gerne gerade. Ruhe haben sie mir aber geschenkt.

Da ich mal wieder eine Verletzung aus dem ?Nichts? habe, haben wir noch in der Apotheke mit eine elastische Binde kaufen wollen, weil die Mullbinden ständig schnell kaputt sind und in mich Hand einschneiden. Gab dort nicht die passende und dann fuhren wir zurück. Wir wurden wieder in den Voruntersuchungsraum geschickt, bis wir dann nach nochmal 30 Minuten warten in den Behandlungsraum kamen. Ich merkte, meine Jahre als Kind beim HNO haben ein bisschen Wissen gebracht. Die Geräte kenne ich einige, obwohl ich nur zugesehen habe, aber nichts erklärt bekommen habe. Dann standen Modelle da, eines, was meine Betreuerin merkwürdig fand. Ich habe es ihr dann erklärt, so wie ich es bildlich sehe in mir. Und nach etwa 15 Minuten betrachten hat sie es so auch sehen können und mich recht gegeben.

Es war laut in diesem Raum, die Strasse von draußen war anstrengend und diese vielen Stromquellen von den vielen Technikgeräten. Dann das ekelige Neonröhrenlicht samt Brummgeräuschen. Ich war kurz vor dem Ohnmächtig werden. ?Ich bekomme das Gefühl, die haben hier nur mit Schwerhörigen zu tun,? meinte ich zu meiner Betreuerin.

Ich sah den Arzt aus der Behandlung vor mich rauskommen aus dem Raum gegenüber und war irritiert, weshalb das Mädchen dankend sagend der Arzthelferin so auf die Schulter klopfte, wie mir der Arzt zum abschied. Das übergrübel ich immer noch.

Nach ein paar Minuten warten kam dann der Arzt.

Ich tue froh sein bin, das der Arzt mich geduzt hat. Ich hasse es gesiezt zu werden. Da fühl ich mich nicht so richtig angesprochen. Sie sagt man zu Erwachsene. Ich bin aber ein Kind, auch wenn der Personalausweis lügt, das ich 26 Jahre sei. Wenn man Du zu mir sagt, fühle ich mich angesprochen richtig. Dann weiss ich meint man mich. Sagt man Sie zu mir, muss ich auch das zu den vielen Abläufen im Gehirn noch zuordnen, ob ich damit gemeint bin.
Er fragte nach unserem Anliegen und meine Betreuerin hat für mich gesprochen. Zu beginn konnte ich garnichts sagen, war dann aber noch mal wichtig, weil er einen Sprachtest gemacht hat. Der Arzt ist gut. Ich habe auch erklärt, das ich mich sehr ansträngen muss, das ich klar und deutlich spreche. Das ich nicht nuschel und anderes. Das es Phasen gibt, wo die Leute oft nachfragen müssen was gesagt habe ich, konnte ich nicht mehr sagen. Ich blieb bei wenigen kurzen Sätzen. Und dann schon wieder nachsprechen, oh wie ich das hasse. Seine Frage, wie es mit lesen bei mir sei, beantwortete ich mit ?fällt mir sehr schwer.?Er hat mir Bilder gezeigt dafür, hat sich Sätze dazu ausgedacht, welche ich habe nachsprechen sollen. Und er hat genau hingehört, er war aufmerksam. Und das merke ich auch am Ergebnis, an den Diagnosen und Verodnungsbegründungen. Das sind meine Probleme aus der Kindheit, die ich versuche mit großer Mühe zu verstecken, weil ich so sehr bearbeitet wurde. Manchmal würde ich gerne aufhören mir diese Mühe zu geben.

Bei dem Termin schaute ich immer wieder wild hin und her, drehte mich öfter ganz um, weil Passanten draußen am Fenster entlanggingen. Die vielen Geräusche nervten und strängten an, sehr sehr sehr sehr sehr.

Ein toller Arzt, er hat uns alles was wir uns gewünscht haben ausgestellt.

Eine Heilverodnung für ein FM-Gerät mit großer Dringlichkeit (so schlecht wie der Test ausgefallen ist kein Wunder, aber er hat es auch in Verbindung mit meinem stark ausgeprägten Autismus ernst genommen).

Ein Rezet für Silikonstöpsel gegen die Nebengeräusche, welche ich am FM-Gerät dann bekomme, wie ein Hörgerät sitzt dann es im Ohr.

Eine Verordnung für Logopädie.

An diesem Tag bin ich durch das Feuer gegangen. 3 Stunden hat das ganze geauert. 3 Stunden unter Dauerspannung. 3 Stunden Kreislaufprobleme ohne Pause. 3 Stunden Kopfschmerzen, die noch schlimmer werden sollten, je länger der Tag wurde. 3 Stunden im Feuer stehen. Doch diese 3 Stunden haben sich gelohnt.

Hinterher wurden die Kreislaufprobleme nicht besser ( dabei habe ich sie schon 5 Tage vorher bekommen vor Angst und Aufregung vor diesem Termin. Und aus Angst das FM-Gerät am 8.09.2014 erstmal wieder abgeben zu müssen. Es ist ja ein Testgerät. Auch die Kopfschmerzen wurden noch schlimmer. Und die Übelkeit. Trotzdem bin ich noch Fahrrad gefahren. Ich wollte wenigstens den Rest des Tages endlich meinen Strukturierten Tagesplan machen können, wie ich es gewohnt bin, wie es mich Sicherheit gibt. Ich war kaum noch in der Lage mich zu bewegen, ständig hat sich mein Kopf vor schmerz zusammengezogen, ich für im Straßenverkehr viel zu viele Sekunden bis fast eine Minute die Augen zugekniffen. Und doch tat die Tour, das endlich normale an diesem Tag gut. Als ich dam am Okerwehr stand und das Wasser hören konnte, wurde mir für einen Moment innerlich ruhiger. Auf dem Rückweg habe ich dann nicht mehr so viel mich auf mein Bein geschlagen.

Am Abend jedoch wusste ich garnicht mehr, wie ich noch aufstehen sollte. Mein Kopf fühlte sich an wie mit (was mag wohl das schwersteste Material sein?) Blei oder Zement gefüllt. Ich bin gegen Türen, Schränke und Wände gelaufen. Gemerkt habe garnichts mehr ich. Mein Körper war trotz Schmerzen wie tot.

Um 19:40 Uhr versuchte ich dann zu schlafen. Mein Körper konnte vor Schmerz garnicht zur Ruhe kommen. Dabei wünschte ich mir zu dem Zeitpunkt nichts mehr als Ruhe. Irgendwann dann war es endlich soweit (gefühlte 3 Stunden, realistische 1-1 ½ Stunden), der Körper ruhte sich aus. Mein Kopf jedoch war die ganze Nach aktiv. Ich war immer wieder komplett wach in dieser Nacht, für längere Zeit. Und um 3 Uhr gab ich es dann auf und habe mich an den PC gesetzt und schreibe jetzt an diesem Text hier. Immer geht mir dieser Termin durch den Kopf. Jetzt ist er forbei. Ich habe alles, was ich brauchen tue. Aber jetzt wird die Angst vor Montag, das Testgerät abgeben unaushaltbar.

Es wird dauern, bis ich mich erholt habe von diesem Termin. Das einzge, was besser sein, tut der Kreislauf. Die Übelkeit ist nicht mehr dauernd. Aber die Kopfweh sind noch da, die Hitzeattacken. Und seid dem Termin am Abend, zwingen meine Bauchkrämpfe (die ich glaube 2 Tage vorher fingen an) mich mich zu Boden. Statt das ich Ohnmächtig werde, liege ich dann vor Schmerzen auf dem Boden.

Steinzeit-Planet

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